Sprechstörung

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Sprechstörungen bezeichnen die Unfähigkeit Sprache motorisch umzusetzen. Es liegt also ein Defizit in der Artikulation vor.
Im Gegensatz dazu ist bei einer Sprachstörung die Sprache als System betroffen (z.B. der Wortschatz, die Grammatik oder das Sprachverständnis). Sprech- und Sprachstörungen können getrennt voneinander oder gemeinsam auftreten.

Zu den Sprechstörungen zählen phonetisch-phonologische Störungen (früher: Dyslalien), Rhinolalien, Dysglossien, Dysartrophonien (alle Störungen der Sprechmotorik) sowie Stottern und Poltern (beide Störungen des Redeflusses).

Bei Vorliegen einer Sprechstörung im Kindesalter sollte die Hörfähigkeit des Kindes überprüft werden. Neben einer möglicherweise vorliegenden Schallleitungsschwerhörigkeit (z.B. durch wiederholte Mittelohrentzündungen) kann auch eine auditive Teilleistungsstörung die Sprechstörung bedingen. Hierzu zählen u.a. Störungen der Differenzierung, der Selektion und der Analyse, die in einer logopädischen Therapie als Ursache mit behandelt werden sollten.

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